Was Theosophie nicht ist!

Viele zweifelhafte Verbindungen und böse Anschuldigungen gegenüber Theosophie geistern durch Literatur, Netz und Köpfe mancher Menschen, das aber im höchsten Maße zu Unrecht.

Helena Petrovna Blavatsky war im 19. Jh. einer der bekanntesten und auch eine der humansten Persönlichkeiten, aber auch eine der umstrittensten, was nicht zuletzt auch mit ihren medialen Fähigkeiten und der Wurzel der Geheimlehre zu tun hat.

Ein wesentlicher Grund für die zahlreichen Anschuldigungen ist eine ihrer Lebensaufgaben, denn sie trat an, um die Menschen von den Fesseln des kirchlichen Dogmatismus zu befreien. Dies ist eine nicht nur auf Indizien beruhender Hinweis der Wurzel dieses Übels der Verleumdung und warum es die moderne Theosophie immernoch so unfassbar schwer hat und auch, warum ihre Verkünderin im 19., 20. und 21 Jh. von allen Seiten so übel verleumdet und angegriffen wurde und wird.

Trotz alledem gilt heute die Theosophie Blavatskys als Auslöser der modernen Esoterikbewegung der letzten 120 Jahre und diese Bewegung hat tatsächlich wesentlich dazu beigetragen, die kirchlich-dogmatisch sehr verkrusteten Strukturen im Denken der Menschen aufgezubrechen.

Hier aber geht es um die zahlreiche Vorwürfe gegen sie und ihre Lehren, frei nach dem Motto viel Feind viel Ehr', die sich wie folgt in drei Gruppen zusammenfassen lassen:

  • Betrugs-, Lügen- und Plagiarismus-Vorwürfe
  • Rassismus-, Nationalsozialismus- und Antisemitismus-Vorwürfe
  • Sonstige Vorwürfe, wie bspw. Mitarbeit an einer "Weltverschwörung", Rechtfertigung von Völkermord, propagieren von Satanismus, Geisterbeschwörung und Zauberei

Ich werde mir nun die Zeit nehmen, diese Vorwürfe in der gebotenen Kürze zu behandeln und eindeutig zu zeigen bzw. zu beweisen, dass es sich  bei diesen Vorwürfen um nichts als bösartige Lügen handelt.

Betrugs-, Lügen- und Plagiarismus-Vorwürfe

Die Betrugs- und Lügen-Vorwürfe gründen vor allem im Hodgson -Report, der eindeutig als die Wurzel dieser Art von Anschuldigungen ausgemacht werden kann. Dieser Report wurde 1885 von R. Hodgson  erstellt, der im Auftrag der Society for Psychical Research (SPR) die Phänomene rund um Madame Blavatsky untersuchte. Der Bericht bezeichnete sie abschließend als „gebildetste, genialste und interessanteste Schwindlerin in der Geschichte“. Dieser Report war damals eine weltweite Sensation und erschütterte bzw. schwächte die damalige noch relativ junge neuzeitliche theosophische Welt und  diskreditierte die Vertrauenswürdigkeit Madame Blavatskys immens und nachhaltig.

Wesentliche Vorwürfe waren Trickbetrügerei, d.h. sie habe die zahlreichen Phänomen die sie hervorbrachte nur durch Betrug hervorbringen können (Coulomb-Affäre) und auch, sie habe die Briefe ihrer tibetanisch-hindusitischen Lehrer selbst geschrieben.

Es hat einhundert Jahre gedauert, bis das anerkannte Mitglied der SPR, Dr. Vernon Harrison, ein Experte in Sachen Fälschungsfragen, bewies, dass der Hodgson-Report vollkommen unhaltbar ist und die Anschuldigungen falsch sind und vielmehr, dass die Coulomb-Briefe selbst Fälschungen waren. Sofern sich die SPR an ihre eigenen Regeln gehalten hätte, hätte der Hodgson-Report niemals veröffentlicht werden dürfen. Die SPR hat daraufhin den Bericht 1986 unter der Überschrift „Madame Blavatsky wurde zu Unrecht beschuldigt“ widerrufen (s. hier).

Dennoch wurder er sehr oft 100 Jahre lang zitiert, wenn es um Theosophie und Mde. Blavatsky ging und mitunter werden die Lügen- und Fäslschiungsvorwüfe noch heute verbreitet, bspw. in dem man den Hodgson-Report und dessen Inhalt erwähnt, aber seinen Widerruf unerwähnt lässt. Genaueres dazu findet sich im Buch "H. P. Blavatsky und die SPR – eine Untersuchung des Hodgson -Berichts aus dem Jahre 1885" von Dr. Vernon Harrison, erschienen bei Theosophischer Verlag GmbH in dem alle Beweise zu finden sind, die den Report wiederlegen.

Die Plagiarimsusvorwürfe lassen sich auf William Emmette Coleman zurückführen, der ihr vorwarf, ihre Werke "Isis entschleiert" und "Die Geheimlehre" seien nur Kompilationen aus anderen Werken und auch, sie habe dort ohne Angabe der Quellen plagiiert. Mr. Coleman war an einigen verleumderischen Anschuldigungen gegenüber Mde. Blavatsky (HPB) beteiligt und bereits dort stellte sich heraus, dass er log (bspw. in der Coulomb-Affäre, s.o.). Er war ein Spiritist und hegte offen zugegeben einen Hass gegenüber Theosophie.

Und er legte bei seinen Vorwürfe Maßstäbe an die Arbeit HPBs an, die er weder bei seinen Veröffentlichungen noch bei denen anderer Wissenschaftler anlegte. Er unterschied einfach nicht zwischen Sekundär- und Primärquellen. HPBs sogenannte „Plagiate“ sind eine damals übliche Praxis. Wenn man bspw. aus einem Essay von Emerson zitiert, wäre dieses Essay die primäre Quelle. Wenn man aber Emerson zitiert, wie er Shakespeare zitiert, würde diesen Teil betreffend Emerson Essay die Sekundärquelle genannt werden. Mr. Coleman war in so einem Fall der Ansicht, man muss das immer vollständig in einer Fußnote angeben,  nicht nur Shakespeares Zitat, sondern auch die Quelle woher dieses Shakespeares-Zitat stammt, in dem eben genannten Bsp. also Emmersons Essay. Damals war die Vorgehensweise von HPB normal, heute löst man das Problem durch die Angabe eines Literaturverzeichnisses am Ende des Buches.

Und nachdem er diese Verleumdungen kurz nach dem Tod Blavatskys veröffentlichte, wendete er sich der Geheimlehre zu. Und hier nun verlor er auch noch den Rest auf Anspruch ein ehrlicher Forscher zu sein. Ohne Seitenangaben (!) hinsichtlich der Plagiate und deren Quellen behauptete er einfach hunderte von Plagiaten aus zahlreichen Büchern und versicherte den Lesern seiner in Zeitungen und Zeitschriften lancierten Artikel immer wieder, die konkreten Beweise dafür in einem eigenen Buch zu diesem Thema herauszubringen. Aber 16 Jahre vergingen bis zu seinem Tod, ohne dass er dieses Versprechen hielt und ein solches Buch mit konkreten Beweisen wurde niemals veröffentlicht.

Eine mühevolle und genaue Prüfung seiner Anschuldigungen hinsichtlich eines Buches (Professor Alexander Winchell’s „World-Life“) ergab folgendes Ergebnis: Behauptet wurden von Mr. Coleman 70 Plagiate, die genaue Prüfung ergab lediglich sechs Passagen, wobei auch in diesen sechs Fällen wie oben beschrieben (Primär-, Sekundärquelle) rechtlich nicht von Plagiaten gesprochen werden kann. Kein Wunder also, dass er sein oft angekündigtes Buch niemals veröffentlichte. Der Schaden seiner Lügen aber war immens und auch sie werden mitunter heute immer noch verbreitet. Näheres zu Mr. Coleman und seinen Vorwürfen findet sich in Sylvia Cranstons Biografie „HPB Leben und Werk der Helena Blavatsky Begründerin der modernen Theosophie".

Es gib in dieser Kategorie noch weitere Vorwürfe, bspw. das Buch des Dzyan betreffend. Ihr wird mitunter auch vorgeworfen, ihre Tibetreise erfunden zu haben. Sie versuchte mindestens einmal 1853 vergeblich in Tibet einzureisen, hielt sich dort jedoch tatsächlich mindestens in der Zeit von 1868 bis 1870 auf.  Für Mde. Blavatskys Behauptungen sprechen jedoch die allgemein angenommenen Tatsachen ihrer im Westen bis dahin ungekannten Beschreibungen über die Stadt Xigazê und ihre großen Kenntnisse des Mahayana-Buddhismus, die ihr von zahlreichen angesehenen buddhistischen Gelehrten ihrer Zeit bescheinigt wurden, Wissen welches damals im 19. Jh. in keiner westlichen Bibliothek hätte gefunden werden können.

Auch ein Herr Namens Dr. Cous verleumdete Madame Blavatsky und ihr Umfeld in verschiedenen publikumswirksamen Veröffentlichungen auf das Übelste. Eine dieser falschen Anschuldigung war die eines angedichteten unehelichen Kindes mit einem Freund der Familie Madame Blavatskys, worauf hin sich HPB genötigt sah, sich von Gynäkologen bestätigten zu lassen, dass sie nie ein Kind geboren hat! Aufgrund dieser von mehreren Ärzten erteilten Bescheinigung unterlag die amerikanische Zeitung "Sun", die diese Verleumdung abdruckte, vor Gericht und veröffentlichte am 26.09.1892 eine Gegendarstellung, in der klar gestellt wurde, dass die Anschuldigungen von Mr. Cous jeglicher Grundlage entbehren (s. Cranston, HPB).

Aus all diesen widerlegten Verleumdungen kann man auch heute noch eine bunte Mischung von Betrugs-, Lügen- und Plagiarismus-Vorwürfen vernehmen, die auch durch ihre Wiederholungen nicht wahrhaftiger werden, aber leider immer wieder zu lesen sind.

Rassismus- und Nationalsozialismus-Vorwürfe

Der Rassimsusvorwurf ist ungerechtfertigt, lastet aber heute umso schwerer auf der Theosophie. Die Geheimlehre entstand im 19. Jh. Sie wurde 1888 erstmals publiziert. Man muss wissen, was damals in der wissenschaftlichen Gemeinde aktuell bzw. als Theorien anerkannt war, um manche Äußerungen in der Geheimlehre richtig einordnen zu können. Es wird hier als Beweis u. a. ein Zitat aus dem Buch „Das Menschengeschlecht“ von Jean Louis Armand de Quatrefages angeführt, einem sehr angesehen frz. Zoologen und Anthropologen des 19.  Jh., der auch ein anerkanntes Mitglied der frz. Akademie der Wissenschaften war.  In diesem Buch kann man im Kapitel 23 "Bildung von Bastardrassen im Menschenreiche" folgendes lesen:

Wenn ich übrigens denen entgegentrete, welche die Bastardrassen ganz und gar herbwürdigen wollen, so bin ich doch weit davon entfernt, anzunehmen, die Kreuzungen hätten überall einen befriedigenden Erfolg. Gehören die geschlechtlich sich vereinigenden Individuen den niedrigen Rassen an, dann erhebt sich das Product nicht über die Stufe, welche von den Aeltern eingenommen wird. (Quelle: Das Menschengeschlecht, de Quatrefages, Brockhaus Verlag, 1878,  S. 333 )

Auch Wikipedia klärt über die Tatsache auf, das:

Die Unterscheidung verschiedener Rassen, insbesondere von höheren zivilisierten Rassen einerseits und niederen Rassen andererseits damals unter Zoologen weit verbreitet war. (Quelle: Wikipedia de.wikipedia.org/wiki/Louis_Agassiz oder auch de.wikipedia.org/wiki/Rassentheorie)

Diese Einteilungen und solche Formulierungen finden sich bei fast allen Anthropologen des 19. Jh., wie bspw. bei Edward B. Tylor,  Louis Agassiz und auch in anderen Gebieten schon seit der Aufklärung, wie z. Bsp. bei Kant und vielen seiner Zeitgenossen und keiner von Ihnen ist als Rassist bekannt.

In der Geheimlehre rezitierte Mde. Blavatsky, da wissenschaftliche Betrachtungen einen guten Teil der Geheimlehre ausmachen, in Band zwei mitunter diese Sichtweise der damaligen Anthropologie. Aber ihre bzw. die theosophische Sichtweise war jedoch immer sehr klar, denn sie sagte oft:

Außerdem gibt es noch eine andere Seite auf die wir Theosophen immer hinweisen. In Wirklichkeit gibt es keine >minderen Rassen<, denn alle sind eins in einer gemeinsamen Menschheit.  (H.P.B. Leben und Werk der Helena Blavatsky Begründerin der modernen Theosophie von Sylvia Cranston und Carey Williams, Edition Adyar, 2. Aufl. 1995, S. 400)

Eine Sichtweise, die auch in der Geheimlehre sehr deutlich wird:

Auf diese Art wird der für die Einteilung der Menschheit in höhere und niedere Rassen gegebene Grund hinfällig und wird zum Trugschluß. (Die Geheimlehre, Bd. II, Strophe XII)

Sie greift also die damals aktuelle wissenschaftliche Sichtweise auf und ist demnach auch vereinzelt in der Geheimlehre zu finden, ein Freudenfest für Verlmeuder, macht aber andererseits sehr deutlich, dass diese Sichtweise falsch ist. Man muss sich auch vor Augen halten, dass Mde. Blavatsky eine theosophische Gesellschaft gründete, deren oberstes Ziel die Bildung einer universellen Bruderschaft der Menschheit ohne Unterschied von Rasse, Glaube, Geschlecht, Kaste und Farbe war. Diese Frau war im 19. Jh., als sich Gesellschaft und Wissenschaft noch in kruden Rassentheorien suhlten, einer der humansten und in diesem Sinne fortschrittlichsten Menschen ihrer Zeit, setzte sie sich doch vor allem für eine Versöhnung und Verbrüderung aller Religionen, Völker und Menschen ein. Einen solchen Menschen Rassimsus vorzuwerfen ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten.

H. P. Blavatsky nutzt in der Geheimlehre zudem bspw. den Begriff Wurzel- und Unterrasse. Das was Madame Blavatsky in ihren Lehren derart bezeichnete, muss aber im Sinne von Menschheit verstanden werden. Alle derzeitigen Menschen leben nach diesen Lehren in der fünften von insgesamt sieben Menschheiten (Wurzelrasse) und in der fünften von sieben Entwicklungsstufen (Unterrasse) innerhalb dieser fünften Menschheit. (s. dazu bspw. die Studienausgabe der Geheimlehre von Frank Troemmel, Adyar Theosophische Gesellschaft, S. 617: „Die fünfte Wurzelrasse ist also unsere Menschheit.“ oder "Die Geheimlehre", Band I, Kommentar zur Strophe XII). Und sie nutzt zudem auch das Wort Rasse als Synonym für Wurzelrasse. Alles in allen also erhebliches Potenzial für Missdeutungen, fakt aber ist, dass der Begriff Wurzelrasse, Unterrasse etc. absolut nichts mit dem damaligen biologischen oder anthropologischen Rassenbegriff zu tun hat.

Neben der erwähnten Tatsache, dass es im 19. Jh. die herrschende wissenschaftliche Lehre war, nicht nur von Rassen, sondern auch von "niederen Rassen" im Bezug zum Menschenreich zu sprechen und das im Zusammenhang mit einer durch die verschiedenen Kulturstufen der Völker abgeleiteten rassespezifischen Intelligenz, kommt hinzu, dass heute viele denken, das jemand der (im 19. Jh.) den Temrini Rasse nutzte, zwangsläufig ein Rassist sein müsse, was nicht zutreffend ist. Denn selbst eine Rassentheorie wird erst rassistisch, wenn sie den verschiedenen Rassen eine unterschiedliche Wertigkeit beilegt, was Theosophie nicht tut, denn sie betont ja gerade die Gleichwertigkeit aller Menschen und Völker.

Und das wird auch in wissenschaftlicher Literatur anerkannt. Der international anerkannte Rassimsus-Experte jüdischer Herkunft, George L. Mosse, schreibt:

Die Theosophie selbst war nicht rassistisch. ("Die Geschichte des Rassismus in Europa" von George L. Mosse, Fischer, Frankfurt, 1990, reprint 2006, S. 119)

Weiter schreibt H. P. Blavatsky in der Geheimlehre von Ariern, ein Wort, dass im 19. Jh. vom Religionswissenschaftler Max Müller als Bezeichnung einer indogermanischen Sprachgruppe eingeführt wurde. Auch dabei handelte es sich um einen damals allgemein genutzten wissenschaftlichen Begriff ohne negative Intention. Helena Blavatsky bezeichnete so die gegenwärtige fünfte Menschheit, so wie bspw. die dritte Menschheit die lemurische Menschheit genannt wird. Den Begriff mit einer „germanischen Herrenrasse“ in Verbindung zu bringen, wird dem Franzosen Joseph Arthur de Gobineau um 1855 zugeschrieben. Es existiert ein international anerkanntes wissenschaftliches Grundlagenwerk zu diesem Themenbereich und dort kann man dazu folgendes lesen:

Der Rassimsus war für die ariosophische Darstellung der nationalen Konflikte und der deutschen Tugenden von grund-legender Bedeutung. Arthur de Gobineaus Schrift über die Über-legenheit der nordisch-arischen Rasse (…) war ein früher Klassiker. (…) Da die Sozialdarwinisten von der Notwendigkeit eines Existenzkampfes überzeugt waren, meinte man den Ariern (oder vielmehr den Deutschen) das Schicksal des Untergangs ersparen zu können, wenn man nur die Rasse reinhielt. Dieser schrille Aufruf zum rohen Rassenkampf und zur eugenischen Reform fand im Deutschland der Jahrhundertwende bereits Akzeptanz. (…) Die zentrale Bedeutung des „arischen“ Rassismus in der Ariosophie, wenn auch mit okkulten Begriffen der Theosophie vermischt, lässt sich auf Besorgnisse um die Rasse im deutschen Sozialdarwinismus zurückführen. (Quelle: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus von Nicholas Goddrick-Clarke, marixverlag, Lizenzausgabe 2004, S. 13):

Und die Ariosophie ist die einzige wissenschaftlich fundierte Möglichkeit, um überhaupt irgendeine Verbindung zwischen Nationalsozialismus und Theosophie herzustellen. Und in dem Missbrauch einiger weniger theosophischer Begriffe durch die Ariosophie finden sich ebenso Wurzeln vieler falscher Anschuldigungen, denn oft wird es so dargestellt, als stammte der Rassismus der Ariosophie aus der Theosophie, was aber definitiv falsch ist.

Der Nationalsozialismus nutzte aber auch das Hakenkreuz oder die Swastika, auch Jaina Kreuz, Thors Hammer oder das hermetische Kreuz genannt. Das war bzw. ist ein archaisches Symbol mit vielerlei Bedeutungen (zumeist der eines Glücksbringers) in sehr vielen Religionen und es wurde auf fast allen Kontinenten gefunden. Auch das wird nun heute wieder allgemein bekannt, d. h. die ursprüngliche Verwendung als ein universelles, heiliges und religiöses Symbol sehr vieler Völker. Aufgrund dessen wurde es in der Geheimlehre auch erläutert und es war außerdem Teil ihres persönlichen Siegels und später auch das der Theosophischen Gesellschaft. Aber auch dieses Symbol war damals vollkommen frei von den heute vorherrschenden Assoziationen diesbezüglich. Es wurde erst über ein halbes Jahrhundert später zu einem Symbol des Schreckens und das ganz bestimmt nicht aufgrund theosophischer Lehren.

Wenn auch sehr selten, wird HPB bzw. ihren Lehren mitunter auch Antisemitismus vorgeworfen. Sie kritisiert in ihren Schriften jedoch lediglich die jüdische Religion, wie sie das mit anderen Religionen auch tut und Religionskritik muss natürlich erlaubt sein. Fakt ist jedoch wiederum das ganze Gegenteil, denn sie verteidigte sogar öffentlich die Juden gegen die damalige Juden-Hetze breiter Gesellschaftschichten, bspw. wie folgt:

Dies ist ganz klar und unmisserverständlich. Die unglücklichen, beraubten Israeliten werden der Entführung christlicher Kinder beschuldigt, die sie angeblich enthaupten, um sie zum Zwecke der Zauberei als Orakelköpfe zu nutzen! Wie weit wird die Bigotterie und Intoleranz des Odium theologicum in diesem Land als nächsten gehen, frage ich mich? (Quelle: H.P. Blavatsky, Theosophist, November, 1886)

Wo der Antisemitismus seine Wurzeln hat ist jedem belesenen Menschen heute sehr klar. Wikipedia lehrt diesbezüglich:

Der christliche Antijudaismus bereitete den neuzeitlichen Antisemitismus vor; beide ermöglichten den Holocaust an den europäischen Juden mit.

Die Theosophie aber hat sich dergleichen niemals schuldig gemacht!

Sonstige Vorwürfe, wie bspw. Rechtfertigung von Völkermord, propagieren von Satanismus, Geisterbeschwörung und Zauberei oder Mitarbeit an einer "Weltverschwörung"

Der Vorwurf die theosophischen Lehren rechtfertigen Völkermord stammt aus einem Falschverständnis der karmischen Lehre. Karma ist das Gesetz der Widervergeltung bzw. der ausgleichenden Gerechtigkeit. Wer aber ein Verständnis von Karma lehrt, dass alles Schicksal sei, in einem fatalistischen Sinne, bspw. in dem man sogar sein eigenes negatives Handeln gegenüber anderen als eigenes und den Opfern gegenüber als festgeschriebene Schicksal versteht oder aber lehrt, dass es unnötig wäre, anderen die in Not sind, zu helfen, weil ihre Not ja ihr festgeschriebenes und damit gerechtes karmisches Schicksal sei, der lehrt weder das ursprüngliche Verständnis von Karma noch lehrt er es nach den theosophischen Lehren Madame Blavatskys.

Dort wo Karma richtig gelehrt wurde, wie bspw. von Madame Blavatsky, dort wurde immer auch Selbstverantwortung und Nächstenliebe gelehrt, was die zwei eben genannten falschen Ansichten bezüglich Karma, wie überhaupt auch den Vorwurf der Rechtfertigung des Völkermords, überhaupt nicht ermöglichen würden.

Wer nicht praktischen Altruismus pflegt, wer nicht bereit ist, seinen letzten Bissen mit einem anderen zu teilen, der schwächer oder ärmer ist als er, wer es verabsäumt, seinem Mitmenschen zu helfen, wo immer er ihn leiden sieht, und welcher Rasse, welchem Volk, welchem Glauben immer er angehören mag, wer sich dem Schrei des menschlichen Elends taub zeigt, wer hört, wie ein Unschuldiger verleumdet wird, und ihn nicht verteidigt, als wäre es er selbst, der ist kein Theosoph. (Praktischer Okkultismus, Helena Petrovna Blavatsky, Adyar-Verlag Graz, 1. Aufl. 1977, S. 66 f.)

Es wird aber nicht nur Selbstlosigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe ohne Unterschied von Herkunft und Glaube von Madame Blavatsky gelehrt, sondern auch Selbstverantwortung:

Es ist nicht die Welle, die einen Menschen ertränkt, sondern die persönliche Handlung des Wichtes, welcher vorsätzlich hingeht und sich unter die unpersönliche Wirkung der Gesetze begiebt, welche die Bewegung des Ozeans beherrschen. Das Karma schafft nichts, noch plant es. Der Mensch ist es, welcher plant und Ursachen schafft, und das karmische Gesetz gleicht die Wirkungen aus, welche Ausgleichung keine Handlung ist, sondern universale Harmonie, welche immer ihre ursprüngliche Lage wieder einzunehmen strebt, wie ein Bogen, welcher, zu gewaltsam niedergebogen, mit entsprechender Kraft zurückspringt. (…) Karma ist ein unbedingtes und ewiges Gesetz in der Welt der Offenbarung; und da es nur ein Unbedingtes, als Eine ewige immer gegenwärtige Ursache geben kann, so können Karmagläubige nicht als Atheisten oder Materialisten betrachtet werden - noch weniger als Fatalisten. (Quelle: Geheimlehre, Bd. II)

Wer also die Lehren beim Wort nimmt, wird niemals einem so falschen Verständnis von Karma anhängen, welches bspw. Völkermord rechtfertigt, ein gegenüber der Theosophie nicht weniger falscher Vorwurf wie die bereits genannten.

Das ewig unerkennbare und unerfaßbare Kârana allein, die unverursachte Ursache aller Ursachen, sollte seinen Schrein und Altar auf dem heiligen und immer unbetretenen Boden unseres Herzens haben – unsichtbar, unberührbar, unausgesprochen, ausgenommen von der „noch schwachen Stimme“ unseres geistigen Bewußtseins. Jene, die demselben ihre Verehrung darbringen, sollten es thun in der Stille und in der geheiligten Einsamkeit ihrer Seelen; indem sie ihren Geist zum einzigen Mittler zwischen sich und dem Universalgeiste machen, ihre guten Handlungen zu den alleinigen Priestern, und ihre sündigen Neigungen zu den einzigen sichtbaren und gegenständlichen Opferdarbringungen vor der GEGENWART. (Qelle: Die Geheimlehre, Bd I, Strophe VII  )

Die eben angeführten Worte H. P. Blavatskys aus der Geheimlehre sind nun nicht gerade das, was ein Teufel predigen würde und dennoch, immer wieder muss man sich als Theosoph auch Vorwürfe gefallen lassen, man hänge einem Glauben an, der den Teufel anbetet oder verherrlicht, sei also Anhänger des Satanismus. Die Quelle dieser Vorwürfe lässt sich zumeist auf ein Missverständnis des Namens „Lucifer“ zurückführen und wird gerne neben Teufelsgläubigen (i.S. der Kirche) auch von so genannten Verschwörungstheoretikern aufgegriffen.

Das Bild des Teufels, der heute leider gemeinhin auch mit Lucifer identifiziert wird, ist natürlich von der Kirche geprägt. Aber das ganze vorkirchliche Altertum hindurch verstand man unter „Satan“ u. a. nur eine Seite der Medaille, denn das absolute, höchste und immer unerfassbare Prinzip offenbart sich stets als Licht und Schatten, als Gutes und Böses, als Geist und Materie, d. h. als zwei Seiten einer Medaille, wobei die Medaille selbst das ewig unerkennbare Absolute ist. Die Erfindung des kirchlichen Teufels ist, wie so oft in den kirchlichen Lehren, eine Missdeutung und Falschauslegung anderer von der Kirche entlehnter, älterer und mehr philosophischer Lehren.

Wenn ein Theosoph von Luzifer spricht, dann spricht er von ihm im Sinne bspw. eines griechischen Prometheus oder Phosphoros, dem Feuer oder Lichtbringer und er versteht zudem das Feuer als Sinnbild des geistigen und damit guten Prinzips. Und das geschichtliche Ereignis, welches sich hinter dieser ursprünglichen Allegorie verbirgt, wurde bereits kurz im dritten Teil der Einführung in die theosophischen Lehren geschildert, denn die hohen spirituellen oder göttlichen Wesen, die den Mensch in der dritten Menschheit mit Intellekt und Selbstbewusstsein begabten, wurden zu den „Gefallenen Engeln“, aber nicht ewil sie böse waren, sondern da sich einige von ihnen auch auf Erden inkarnierten (fallen mussten) um Menschen zu werden, d. h. sie fielen vom Himmel auf die Erde, und diese gefallenen Engel wurden dann später in der Kirche zur Unterstützung der unlogischen kirchlichen Dogmen die nur der Machtausweitung dienen, letztlich zum Teufel und seiner Schar. Das ursprüngliche Verständnis von Luzifer, auch das der biblischen Lehren, findet sich auch auf Wikipedia wie folgt:

Luzifer, auch Lucifer, ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus). Wörtlich übersetzt bedeutet er „Lichtträger“ (zu lat. lux, „Licht“ und ferre, „tragen, bringen“). Im Lauf der Zeit wurde im christlichen Sprachgebrauch der Begriff Luzifer gleichbedeutend mit einem Namen des Teufels. (...) An zahlreichen Stellen der Vulgata steht der Begriff „Luzifer“ für den Morgenstern, ohne dass dies in einer Beziehung mit dem Teufel stünde, so etwa im Buch Hiob (11,17 und 38,32), im Buch der Psalmen (108,3). (...) In der Offenbarung des Johannes (22,16) spricht Christus von sich als dem „strahlenden Morgenstern“ (lat. stella splendida matutina). Aus diesem Grund hielten die frühen Christen Luzifer für einen Beinamen Christi.

Diese letztgenannte Sichtweise kommt dem ursprünglichen und philosophischenn nicht krichlichen Verständnis von Luzifer schon nahe, jedoch hält man heute allein den kirchlichen Teufel für das richtige Synonym für Luzifer, aufgrund der falschen kirchlichen Lehren und diese werden aus Unwissenheit selbst von Menschen verbreitet, die nichts mit der Kirche oder dem kirchlichen Christentum zu tun haben, wie bspw. Verschwörungstheoretiker.

Man vernimmt ab und an auch den Vorwurf, Madame Blavatsky hätte die Geheimlehre mit Hilfe von Geistern niedergeschrieben bzw. im Rahmen spiritistischer Praktiken (Geisterbeschwörung, heute Channeling), indem also ihre Lehrer, die sie als Meister bezeichnete, fälschlicherweise als Geister ausgegeben werden.

Der Spiritismus war eine relativ große Bewegung zu ihrer Zeit und das durch alle Schichten der Gesellschaft und zudem eine Bewegung, die an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubte, eine Wahrheit, die auch die Theosophie lehrt. H. P. Blavatsky wollte die Bekanntheit bzw. das Interesse an Spiritismus nutzen und ab einem bestimmten Zeitpunkt (Frühjahr 1875 lt. Ihrem Notizbuch ) diesbezüglich vor allem aufklären, blieb aber Zeit ihres Lebens gegenüber diesen Praktiken sehr negativ eingestellt. Dem "Theosophischen Glossar" von Blavatsky zu Folge bedeutet Spiritismus (heute Channeling) eine Degradierung menschlicher und göttlicher Seelen und eine Entehrung der Toten, die schon im Altertum als Nekromantie bzw. schwarze Magie bezeichnet wurde. Ihre ablehnende Haltung wurde besonders in einigen ihrer Briefe an ihre Verwandten sehr deutlich, in denen sie die Wesen, die mit spiritistischen Medien in Kontakt treten, als „ekelhafte, seelenlose Schatten irdischer Körper“ und als „Abschaum irdischer Leidenschaften“ charakterisierte, die der befreiten Seele der Persönlichkeit nicht folgen konnten und für ein zweites Sterben in der irdischen Sphäre zurückgelassen wurden. Ein Vowurf, sie wäre für praktischen Spiritismus eingetreten ist demzufolge ebenso falsch (theoretischer Spiritismus ist einfsch nur ein Glaube, wie viele andere Glaubenssysteme).

Anhänger der theosophischen Lehren Blavatskys lehnen aber nicht nur eine solche Kommunikation bzw. spiritistische Praktiken ab, sondern jegliche rituelle Magie (selbst Gebete, Ausnhame hier: selbstlose Gebete, die dem Wohl anderer Menschen dienen), was schon bei Meditation anfängt (Ausnahme hier: die Meditation dient der Charakterveredelung, in dem man sich also seiner Fehler bewusst wird, um nochtugendhafter zu werden) und Yoga einschließt, denn dies ist ursprünglich, auch wenn dies heute aufgrund der Kommerzialisierung nicht mehr wahrgenommen wird, eine Art praktische Magie, die in der Theosophie strikt und gut begründet abgelehnt wird.

Theosophie wird neben dem bereits erwähnten Verleumdungen auch auf eine andere Art im fast unüberschaubaren Markt der Verschwörungstheorien „verarbeitet“. Laut vieler Anhänger dieser Subkultur arbeitet die Theosophie aktiv an einer Weltverschwörung mit, deren Ziel die Weltherrschaft verschiedener Dunkel-Mächte ist, die sich bspw. durch Besterbungen einer „Neuen Weltordnung“ (NWO) äußern. Vermischt sind diese Art von Theorien zumeist mit dem Satanismusvorwurf (s.o.).

Die Theosophie strebt aber nicht eine Vereingung von Allem oder Abschaffung der Religionen an, sondern eine Versöhung und Verbrüderung. Wohingegen doch aber die Ziele der „NWO“ dem allgemeinen Übereinkommen der Verschwörungstheoriker-Szene nach vermeintlich darauf hinauslaufen, alles in einem „Eine-Welt-Staat“ zu vereinheitlichen und deren Endziel letztlich die vollkommene und unwiderrufliche Versklavung der gesamten Menschheit sein soll, nach einigen Ansichten erst, nachdem gute zwei Drittel davon ausgerottet wurden.

Und in diesen Verschwörungstheorien werden die Menschen vor allen mit Macht, Geld und sinnlichen Freuden oder Angst gelockt und manipuliert und mit Unterhaltungsprogrammen verblödet, um an dieser Weltverschwörung mitzuarbeiten oder sich ihr bewusst oder unbewusst unterzuordnen. Aber ein wahrer Theosoph, der die Vernunft und mithin den gesunden Menschenverstand an erste Stelle stellt und der an die Unsterblichkeit der menschlichen Seele glaubt und deshalb vor allem ein tugendhaftes Leben führt, also weder etwas auf materiellen Besitz gibt, noch auf sinnliche Freuden, noch auch vor irgendetwas und auch nicht vor dem irdischen Tod Angst hat, der wäre nun genau die Art von Mensch, der in keinster Weise von irgendetwas weder zu verführen, zu manipulieren noch zu unterwerfen wäre. Und damit stellt sich der Theosoph nun gerade als das Gegenteil des Menschenbildes dar, was die „Dunkelmächte“ erreichen wollen. Es wäre mit anderen Worten sehr gefährlich für die "Weltverschwörung", wenn alle Menschen wahre Theosophen wären. ggf. denken hierüber mal einige VT'ler etwas genauer nach.

Und das die Theosophie einen Anklang im Bereich der Verschwörungstheorien findet, mag auch den Umstand geschuldet sein, das zum einen die Freimaurerei in den Verschwörungstheoretiker-Kreisen als ein williges Instrument der Weltverschwörung dient und zum anderen Madame Blavatsky mit einer sehr hohen freimaurerischen Auszeichnung bedacht wurde, jedoch für ihre theosophischen und nicht freimaurerischen Leistungen. Zudem hat sie sich in diesen Kreisen mit einigen Äußerungen nicht gerade beliebt gemacht, bspw. wenn sie sagt, die "sogenannten „Maurerischen Geheimnissen“, die jetzt die des Polichinelle (frz. für Kasperle oder Hans-Wurst) geworden sind" (Die Geheimlehre, Bd. I, Zweiter Teil Abteilung I) oderaber wenn sie die Schottische Loge als reine politische Einrichtung bezeichnet (Die Geheimlehre, Bd. III, Mysterien und Maurerei).

Fazit

Alle Vorwürfe entbehren jeglicher wahrer Substanz, auch wenn sie zum Teil über ein Jahrhundert aufrecht erhalten werden konnten. Mde. Blavatsky war sicher keine lügende, betrügende, stehlende, rassistische, geisterbeschwörende Nazi-Satanistin, und auch die theosophischen Lehren haben mit soetwas nicht das Geringste zu tun. Und das selbst heute noch diese falschen Vorwurfe munter verbreitet werden, daran trägt bspw. auch Wikipedia schuld oder genauer all jene, die im wissenchaftlichen Gewand der Theosophie so einen Unsinn andichten und auch jene, die dies dann unreflektiert weiterverbreiten.

Fakt und der wahrnehmbaren Realität entsprechend ist folgendes:

  • Sie hat eine Gesellschaft mitbegründet, die als oberstes Ziel die Bildung einer universellen Bruderschaft der Menschheit ohne Unterschied von Rasse (damals ein üblicher Begriff für Ethnie), Glaube, Geschlecht, Kaste und Farbe zum Ziel hat
  • Aus ihren Lehren geht eindeutig hervor, dass sie Verbrüderung. Versöhnung und Menschenliebe lehrt und die Quintessenz der theosophische Lehren ist ein tugendhaftes Leben zu führen, d.h. ein Leben der Barmherzigkeit, Selbstlosigkeit und Nächstenliebe etc.
  • Weltweit gibt es sehr viele theosophische Vereinigungen von denen man kein rassisisches, satanistisches, nationalsozialistisches oder untugendhaftes Wort hören wird, ganz im Gegenteil setzen sich diese alle ebenso für die Versöhnung und Verbrüderung der gesamten Menschheit ein und sie alle gründen ihre Ansichten auf den Lehren von HPB.

Sie war, wie aus den Ausführungen hervorging, eine der humansten und in diesem Sinne fortschrittlichsten Menschen ihrer Zeit. Nachdem nun ihre Feinde mit ihren üblen Verleumdungen hier so breit zu Wort kommen mussten, soll nun abschließend William Quan Judge zu Wort kommen, einer ihrer engsten Mitarbeiter und Freunde und Mitbegründer der Theosophischen Gesellschaft:

(...) Und heute gibt es Scharen von (…) guten und ehrenhaften Männern und Frauen, die bestrebt sind, ihr eigenes Leben und das jener anderen Menschen zu verbessern, deren Hoffnungen und Bestrebungen auf die Weisheitsreligionen begründet sind, die durch [H.P. Blavatskys] Bemühungen im Westen wieder belebt wurde, und die dankbar bekennen, dass ihr kostbarster Besitz das Ergebnis [von HPBs] mühevollen und selbstaufopfernden Leben ist. Wenn sie ihrerseits gerecht leben und Gutes tun, so werden sie nichts anderes tun, als Beispiele jener Lehre zu geben, die sie täglich lehrte und stündlich lebte. (H.P.B. Leben und Werk der Helena Blavatsky Begründerin der modernen Theosophie von Sylvia Cranston und Carey Williams, Edition Adyar, 2. Aufl. 1995, S. 454)

Verschlagwortung: 

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Der teuflische Okkultismus übernimmt den Westen
Sofern ich das richtig verstehe handelt es sich bei der Autorin um eine streng bilbeltreue Frau. Sie betrachtet als Gegner die moderne Wissenschaft...
Ein Theaterstück widmet sich Helena Petrovna Blavatsky
Die scheinbar aufwendige Aufführung im Rahmen multimedialer Effekte und einer Lichtshow durch einen preisgekrönten Regissseur umgesetzt und von einer...
Eines meiner Hobbys: Zeichnen
Seit 2001 ist das Medium durch das ich versuche künstlerisch tätig zu sein rein digital. Hier drei theosophisch inspirierte Werke.
Buchtipp
Beweise für ein Leben nach dem Tod
Sucht man diese Beweise noch? Nein, man hat sie bereits gefunden! Dr. Long führt in seinem Buch "Beweise für ein Leben nach dem Tod:...
Projekt
Internationaler Theosophie-Newsletter
Erstellung und Etablierung eines vierteljährlichen, internationalen Theosophie-Newsellters. Das Ergebnis findet sich unter Theosophy World News.
Buchtipp
Die Stimme der Stille
Neben der ganz unvergleichbaren Geheimlehre von Madame Blavatsky ist dieses kleine Büchlein eines meiner Lieblingsbücher von ihr. Genau...

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Diese Webpräsenz widmet sich dem Thema Theosophie (insbesondere im Rahmen der Geheimlehre von Madame Helena Petrovna Blavatsky) und ist zum Zweck der Bildung einer Theosophischen Gemeinschaft ins Leben gerufen worden. Hier finden sich zudem ein Theosophie-Forum und aktuelle Inhalte rund um das Thema Theosophie bzw. Tugenden und die Vernunftwerdung. Bei der Veröffentlichung von eigenen Inhalten beachte bitte einige Hinweise.

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